136 falsche Stimmzettel sorgen für Wirbel bei Kommunalwahl
Bei der jüngsten Kommunalwahl wurden insgesamt 136 falsche Stimmzettel ausgegeben. Der Fehler betraf vier Wahllokale in verschiedenen Wahlkreisen und wirft Fragen zur ordnungsgemäßen Durchführung der Abstimmung auf.
Die meisten falschen Wahlunterlagen wurden im Wahlkreis 21 ausgegeben, wo das Wahllokal 1905 insgesamt 72 fehlerhafte Stimmzettel aushändigte – die höchste Zahl aller betroffenen Stationen. Es folgten der Wahlkreis 36 mit 39 falschen Zetteln im Lokal 4401, der Wahlkreis 33, wo im Wahllokal 340922 ungültige Stimmen verteilt wurden, sowie der Wahlkreis 35, in dem das Lokal 4606 nur drei fehlerhafte Exemplare ausgab.
Die falschen Stimmzettel stammten aus einem benachbarten Wahlbezirk und waren eigentlich für den Rat des Stadtportals bestimmt. Aufgrund der Verwechslung konnten diese Stimmen zunächst nicht am Wahlabend ausgezählt werden. Später wurden sie jedoch von den Wahlhelfern geprüft und in das vorläufige Ergebnis einbezogen.
Trotz des Vorfalls war die Anzahl der ungültigen Stimmen zu gering, um Auswirkungen auf die Direktmandate oder die Sitzverteilung über die Reserveliste zu haben. Der Wahlausschuss der Kommune wird sich nun am Montag, dem 22. September, treffen, um das weitere Vorgehen zu beraten.
Die 136 fälschlicherweise ausgegebenen Stimmzettel flossen zwar in die Endauszählung ein, änderten das Wahlergebnis aber nicht. In der anstehenden Sitzung des Ausschusses soll geklärt werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Die Behörden bestätigten, dass durch den Fehler keine Direktmandate beeinflusst wurden.






