23 May 2026, 12:28

1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe in Osteuropa gestartet

Große Solidarität auf zwei Rädern: Die 'Ride for Rescue'-Hilfsaktion für die Ukraine startet morgen, auch in Halle (Saale)

1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe in Osteuropa gestartet

Markus Weber, Münsteraner und Mitglied des Serviceclubs Old Tablers 48, startet am 23. Mai 2026 zu einer 1.400 Kilometer langen Wohltätigkeitsradtour. Die Route beginnt am Prinzipalmarkt in Münster und führt über Halle (Saale) – wo am ersten Sonntag eine Pause eingelegt wird – bis ins ukrainische Lwiw. Mit der Aktion sammelt Weber Spenden für humanitäre Hilfsprojekte in Osteuropa, organisiert über den gemeinnützigen Verein Freunde helfen! Konvoi.

Weber radelt nicht allein: Begleitet wird er von weiteren Fahrradenthusiasten, darunter ein Paar aus Altenberge und ein Mitstreiter aus Bielefeld, die ihn fast auf der gesamten Strecke unterstützen. Auch lokale Radfahrer aus Breslau und Tschenstochau haben zugesagt, ihn durch ihre Städte zu geleiten – ein Zeichen grenzüberschreitender Solidarität.

Die Initiative stößt auf breite Unterstützung: Serviceclubs wie Old Tablers, Round Table und Rotary fördern das Projekt entlang der gesamten Route. In Polen hat der Rotary Club Wrocław-Panorama Informationsmaterialien ins Polnische übersetzt, um die lokale Bevölkerung einzubinden. Ein Begleitfahrzeug sorgt für die Sicherheit der Radler, während Zuschauer am Start jeder Etappe ihre Unterstützung zeigen können.

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Bisher sind bereits über 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Privatpersonen und Unternehmen können sich weiterhin beteiligen – etwa durch die symbolische „Patenschaft“ für Streckenabschnitte oder den Kauf von Hilfspaketen. Das Geld fließt in dringende Bedarfe, darunter der Ankauf eines Rettungswagens für Einsatzteams in Osteuropa.

Die 1.400 Kilometer lange Tour führt durch mehrere Länder und verbindet Hilfe mit einem Zeichen der Verbundenheit. Die Organisatoren hoffen, dass die gesammelten Mittel direkte Unterstützung für laufende humanitäre Projekte leisten. Der Erfolg der Aktion hängt dabei von weiteren Spenden und dem Engagement der lokalen Gemeinden entlang der Strecke ab.

Quelle